Carl Zeiss Jena Prakticar 80mm f1.8

Mitte der 1970er-Jahre hatte die ostdeutsche Fotoindustrie das Problem,

dass es keinerlei Portrait-Objektiv mehr gab.

Nach dem Auslaufen des Carl Zeiss Jena Biotar 75mm f1.5 und der nicht erfolgten Serienproduktion des fertig entwickelten Pancolar 75mm f1.4 in den 1960er-Jahren lief Mitte der 1970er-Jahre auch noch die Produktion des Orestor 100mm f2.8 bei Meyer-Optik in Görlitz aus. Somit war der komplette Brennweitenbereich von 50mm bis 135mm unbesetzt.

 

Diese entstandene Lücke wurde mit dem Carl Zeiss Jena Pancolar/Prakticar 80mm f1.8  nun gefüllt.

Das Pancolar und das Prakticar haben die gleiche optische Rechnung in unterschiedlichen Fassungen: das Pancolar ist für den M42-Schraubanschluss, das Prakticar für das neu eingeführte Praktica PB-Bajonett.

 

Fertig entwickelt war es 1976, und 1977 begann die Serienproduktion. Es ist ein relativ seltenes Objektiv - als Pancolar wurden ungefähr 11000 Exemplare gebaut, in der Prakticar-Fassung sogar nur 4700.

 

Ein paar technische Daten:

 

Optisches Design: 6 Elemente in 5 Gruppen

Blende: von f1.8 bis f16, in Halbstufen rastend, 6 Blendenlamellen

Länge:

Gewicht:

Filterdurchmesser: 52mm

Naheinstellgrenze: 65cm

 

Viele Informationen zur Entwicklung des Objektives findet ihr auf der hervorragenden Website www.zeissikonveb.de.

Die Informationen zum Prakticar/Pancolar findet ihr hier:

https://zeissikonveb.de/start/objektive/wechselobjektive-1970er/carl-zeiss-jena/pancolar-1-8-80.html

 

 

Einige Bilder des Objektives:

Adaptiert an die Sony Alpha 7RIII habe ich das Prakticar auf folgendem Weg:

Objektiv ---- dünner Praktica PB auf EOS-Ring ---- Helicoid-Adapter EOS auf Sony FE.

Dieser Helicoid-Adapter funktioniert wie ein variabler Zwischenring. Komplett eingefahren gewährleistet er eine Scharfstellung auf unendlich, ausgefahren erweitert er die Naheinstellgrenze und damit die "Makro-Fähigkeit" des Objektives beträchtlich.

Auf den folgenden Bildern sieht man die 3 Bestandteile der Adaption:

Fertig adaptiert an die Sony Alpha 7RIII sieht das dann folgendermaßen aus - eine stimmige Kombination, wie ich finde....

Als Kamera für diese Vorstellung diente mir die Sony Alpha 7RIII, die Bilder sind in Lightroom angepasst.

 

Starten möchte ich meine Vorstellung mit der obligatorischen Schärfereihe auf weite Distanz.

Hierzu habe ich vom Stativ Fotos einer Häuserreihe angefertigt, bei der sowohl das Bildzentrum als auch die Bildecke in einer Schärfeebene liegen.

Somit kann ich euch verlässliche Informationen sowohl über die Bildschärfe als auch die Bildfeldebnung präsentieren.

Der Fokus lag auf dem Haus in der Bildmitte links der nach oben führenden Straße.

 

Zuerst die Gesamtbilder zur Übersicht - Blendenstufen waren f1.8 - f2.8 - f4 - f5.6 - f8 - f11

Man sieht sehr schön auf den ersten Blick die deutliche Vignettierung bei f1.8.

Bei f2.8 und f4 verbessert sich diese schon jeweils sichtbar, bei f5.6 ist sie komplett verschwunden.

 

Im Gesamtbild sind auch die Kontraste ab Offenblende schon wirklich gut, sie verbessern sich durch Abblenden nur minimal.

 

Als nächstes habe ich 100%-Ausschnitte aus der Bildmitte in der gleichen Reihenfolge wie oben für euch vorbereitet:

Die Schärfe startet im Zentrum bei Offenblende f1.8 bereits auf einem guten Niveau, es fehlen noch etwas die Mikrokontraste und das Bild wird von der sphärischen Abberation noch etwas überlagert.

Bei f2.8 ist die sphärische Abberation verschwunden und auch die Kontraste steigern sich etwas.

Von f4 bis f8 sind die Schärfe und der Kontrast hervorragend.

Bei f11 macht sich die Beugung bemerkbar und die Schärfe fällt bereits etwas ab.

 

Es folgen die 100%-Vergrößerungen aus der rechten unteren Bildecke, ebenfalls in der gleichen Reihenfolge:

Wir starten in der Ecke bei f1.8 auf ordentlichem Niveau, man sieht deutlich die Eckabdunkelung.

Vor allem diese verbessert sich bei f2.8 und f4, auch die Kontraste gewinnen hier dazu.

Bei f5.6 haben wir ein gutes bis sehr gutes Niveau erreicht, die Ecken sind jetzt nicht mehr abgedunkelt - es fehlt nur noch etwas Kontrast.

Bei f8 und f11 sind auch die alleräußersten Bildecken sehr scharf und kontrastreich.

Obwohl das Objektiv nicht auf unendlich optimiert ist (im näheren Aufnahmebereich schlägt es sich noch besser), ist dies eine sehr gute Leistung.

Die Bildmitte ist ab Offenblende sehr gut nutzbar, für Landschaftsaufnahmen sollte man auf f5.6 abblenden.

Wenn man Schärfe bis in die alleräußersten Ecken braucht, z.B. bei Architektur, sollte man auf f8 oder f11 abblenden - bei f8 ist das Objektiv über die komplette Diagonale hervorragend.

Auch in Sachen Verzeichnung macht das Objektiv eine gute Figur. Es verzeichnet leicht tonnenförmig, jedoch komplett ohne schnurrbartartige, komplexe Einflüsse, also bei Bedarf ganz einfach  korrigierbar.

Ich habe dies in Lightroom mit der Verzerrungskorrektur an diesem Beispiel getan, ein Wert von +3 korrigiert die Verzeichnung vollständig.

Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich:

Auf Farbfehler ist das Objektiv gut korrigiert. Laterale chromatische Abberationen konnte ich keine feststellen.

Und auch das Bokeh-Fringing ist nicht sehr ausgeprägt -

hier habe ich mal ein Worst-Case-Szenario für euch provoziert: Eine Chromkette in praller Sonne.

Erwartungsgemäß finden sich Spuren von Lila vor der Schärfeebene und grünes Bokeh-Fringing hinter der Schärfeebene - jedoch in moderatem Rahmen für solch eine Extremsituation.

Hier Vergrößerungen von vor und hinter der Schärfeebene:

Doch am interessantesten für mich bei einem 80mm-Objektiv ist die Frage,

wie es sich für Portraits eignet - ist es scharf genug ab Offenblende und wie rendert es die Hintergründe? Und hier ist das Prakticar in seinem Element...

 

Hier ein Bild meiner Mutter bei Offenblende f1.8, und daneben eine Vergrößerung vom Fokuspunkt:

Man sieht sofort, die Schärfe auf Portraitdistanz ist schon bei Offenblende hervorragend.

Und das Hintergrundrendering ist ebenfalls toll.

 

Hier zwei weitere Bilder aus "der gleichen Szene": Mein Vater, der zum Spielen mit unserer Tochter ins Spielplatz-Piratenschiff geklettert ist. Auch hier sieht man die tolle Schärfe gepaart mit dem schönen Rendering des Objektives:

Nach dieser technischen Einschätzung auf Portrait-Distanz sollen nun aber beeindruckende Bilder "weitersprechen".

 

Eine liebe Fotofreundin,

Ute Kopka,

hat mir für diese Objektivvorstellung einige ihrer wunderschönen Portraits zur Verfügung gestellt.

Sie benutzt das Objektiv sowohl analog auf Film als auch digital, adaptiert auf eine Fuji-Kamera.

Zuerst möchte ich einige Bilder zeigen, die sie analog auf Agfa APX-100 Schwarz-Weiß-Film aufgenommen hat. Sie zeigen ihre Eltern und den Familienhund Olli - und sie berühren mich zutiefst:

 

Für solche Aufnahmen ist das Objektiv wie geschaffen - die Schärfe und gleichzeitige Weichhheit sind wunderbar.

Auch die digitalen Portraits sind wunderschön. Hier hat sie das Pancolar an einem Zhongyi Lens Turbo II zusammen mit ihrer Fuji XT-4 benutzt. Die Fuji XT-4 hat einen APS-C-Sensor, und der Lens Turbo gleicht die gefühlte Brennweitenverlängerung wieder aus:

Ohne den Lensturbo ergibt sich an der Fuji XT-4 eine Bildwirkung, die der eines 120mm-Objektives entspricht. Auch diese Bilder haben ihren ganz eigenen Charme:

Liebe Ute, vielen Dank, dass ich dies fantastischen Bilder hier zeigen darf!

Deine Portraits veranschaulichen das wunderbare Rendering des Prakticar/Pancolar für Personenaufnahmen. Das ideale Portrait-Objektiv jenseits der heute oftmals steril wirkenden Schärfe moderner Objektive - trotzdem mit tollen Kontrasten und wunderschön weichen Hintergründen.

 

Ich habe "zum Abrunden" noch einige winterliche Outdoor-Portraits mit dem Prakticar und der Sony Alpha 7RIII für euch:

Der einzige wirklich "wunde Punkt" des Objektives ist die Empfindlichkeit auf Streu- und Gegenlicht.

Trotz der MC-Beschichtung reagiert es sehr anfällig darauf.

 

Bei Streiflichtsituationen kann man oft durch geringes umkomponieren eine enorme Verbesserung erreichen, ganz ohne Kontrastverluste kommt man aber nicht "über die Runden".

Etwas anders gestaltet sich die Situation im direkten Gegenlicht. Hier gibt es eigentlich immer einen starken Kontrastverlust. Abblenden macht die Situation meist noch schlimmer, denn dann kommen die unbehandelten Blendenlamellen als weitere Reflektionsquelle ins Spiel.

 

Hier habe ich einige Nahbereichsbeispiele direkt gegen die tiefstehende Abendsonne für euch.

Links immer bei Offenblende, rechts bei f4:

Man sieht schön, dass sich die Gefahr für farbige Flares durch das Abblenden eher erhöht.

 

Maximal abgeblendet bildet sich ein relativ gut definierter Blendenstern mit 6 Strahlen - allerdings war es mir unmöglich, Aufnahmen ohne Flares und/oder extremen Kontrastverlust zu bekommen.

Man kann durch Umkomponieren nur versuchen, das Beste daraus zu machen.

Wenn die Sonne direkt außerhalb des Sichtfeldes bleibt, gibt es gerne einen leichten Schleier - den Bildern fehlt dann der Mikrokontrast:

Sehr selten ergeben sich durch interne Reflexe Überlagerungen:

Vor allem bunte Flares kann man durch Umkomponieren deutlich mindern bzw. verschwinden lassen:

Zusammengefasst muss man feststellen, die Streu-und Gegenlichtempfindlichkeit ist hoch.

Man muss in vielen Situationen einen genauen Blick auf mögliche Fallstricke haben,

damit man nicht eine wichtige Aufnahme "versaut".

Auch für Portraits in Sonnenuntergangszenarien muss man sehr gezielt auf die Sonne achten und (falls man nicht auf genau diese Flares aus ist!) gut komponieren.

Für mich sind 80mm eine Brennweite, die ich sehr gerne für Straßenszenen benutze.

Der komprimierte Blickwinkel eignet sich in meinen Augen hervorragend, um Bilder weit weg vom Smartphone-Look zu bekommen. Ein kleiner Bummel durch Saarbrücken in die Dämmerung hinein möchte ich hier mal als Serie zeigen, die die Vielseitigkeit des Prakticars veranschaulicht.

Besonders schön am Prakticar finde ich die sehr gute Naheinstellgrenze von nur 65cm,

die man durch den Helicoid noch erweitern kann.

Die Frage ist dann ja immer, wie gut bleibt die Schärfe unterhalb der eigentlichen Rechnung.

 

Hierfür eine Reihe von 3 Bildern bei ca. 40cm Abstand. Blendenstufen sind f1.8, f2.8 und f4:

Damit man es genauer vergleichen kann, habe ich noch Vergrößerungen vom Fokuspunkt für euch erstellt, ebenfalls in der gleichen Reihenfolge:

Bei f1.8 ist die Schärfe am Fokuspunkt schon sehr ordentlich, aber noch vom Glow der sphärischen Abberation überlagert. Die Tiefenschärfe ist natürlich minimal, da muss man sehr genau fokussieren.

 

Bei f2.8 verschwindet der Glow und die Schärfe steigert sich deutlich, bei f4 gibt es einen erneuten Sprung.

 

Also gilt auch hier, man kann das Objektiv ab Offenblende benutzen im extremen Nahbereich - hat dann aber eine gewisse Weichheit im Bild. Ab f2.8 ist es auch hier tadellos.

 

Direkt an der "nativen" Nahgrenze des Objektives, also ohne Zwischenring oder Helicoid,

gilt grundsätzlich das Gleiche. Hier mag ich den Look der Bilder aber sehr - und wie ich gleich zeige, ist die Schärfe sehr ordentlich.

Links jeweils das Gesamtbild bei f1.8, rechts eine 100%-Vergrößerung vom Fokuspunkt:

Ich empfinde die Schärfe an der Nahgrenze als absolut ausreichend -

und das Bokeh ist auf diese Distanzen einfach ein Traum.

Hier noch einige Bilder auf kurze Distanz, der Schmelz des Objektives ist einfach genial:

Auch Ute Kopka hat mir einige Nahbereichsaufnahmen von Frühblühern zur Verfügung gestellt,

hier an der Fuji XT-4 (Crop-Faktor 1,5) mit einem 15mm-Zwischenring:

...und eine Blumenaufnahme analog auf Agfa APX-100-Film:

Auch auf mittlere und weitere Distanzen macht das Objektiv bei Offenblende f1.8 eine gute Figur.

Es macht eine Separierung des Motives auch auf größere Entfernungen gut möglich.

Kommen wir zur Frage, wie sich das Bokeh beim Abblenden entwickelt.

Hierzu habe ich eine Blendenreihe angefertigt bei f1.8, f2.8, f4 und f5.6.

Der Fokus lag auf der 2. Schraube von oben am näheren "Pfosten":

Das Bokeh bleibt auf allen Stufen sehr schön weich und cremig, es steigert sich natürlich sichtbar die Schärfentiefe. Relativ unauffällig bleibt in diesen Bildern der negative Einfluß der nur 6 Blendenlamellen.

 

Die nächsten beiden Bildern sind bei f1.8 und f2.8 aufgenommen:

Hier seht ihr auf weite Distanz f1.8, f2.8 und f4:

Hier eine Lanschaftszene bei f1.8 und f5.6 zum Vergleich:

Im extremen Nahbereich hier bei f1.8 und f2.8:

Hier auf kurze Distanz bei f1.8 und f5.6:

...und zum Abschluß f1.8 und f5.6 auf weite Distanz, der Fokus lag auf dem "nackten Baum" rechts:

Für mich bleibt das Bokeh bei allen Blendenstufen sehr harmonisch und gefällt mir sehr gut.

 

 

Interessant finde ich immer "Fokuspaare" vom gleichen Standort aus - auch hierfür habe ich einige Beispiele für euch...

 

Hier lag der Fokus (bei f1.8) zuerst auf der 1. Stütze, dann auf der 2. Stütze:

In diesen Bildern  einmal auf der Schildertafel und dann auf dem gegenüberliegenden Seeufer:

Abgeblendet auf f5.8 oder f8 ist das Praktikar ein hervorragendes Landschaftsobjektiv.

Scharf und mit tollen Kontrasten und einem sehr schönen Rendering:

Auch bereits bei f4 ist die Leistung tadellos:

...und selbst f2.8 ist auf weitere Distanz (Fokus auf dem "Wasserfall") absolut nutzbar:

Das Carl Zeiss Jena Prakticar ist eines der wenigen Objektive, das mich von den allerersten Bildern an "abgeholt" hat - sozusagen "Liebe auf den ersten Blick".

Für mich das ideale Portraitobjektiv mit seiner Mischung aus Schärfe und wunderschönem Bokeh.

 

An dieser Stelle möchte ich noch einmal Ute Kopka für ihre wunderschönen Portraits danken, die sie mir netterweise zur Verfügung gestellt hat für diese Objektivvorstellung!

 

Auch sonst ist das Objektiv gut korrigiert.

Die Vignette ist bei Offenblende deutlich sichtbar, ab f5.6 komplett verschwunden.

Auch auf Farbfehler ist es gut korrigiert - keine sichtbaren lateralen chromatischen Abberationen, nur etwas Bokeh-Fringing in geringer Stärke.

Die Verzeichnung ist leicht tonnenförmig, auch hier ist nur  bei Bedarf  eine ganz leichte Korrektur in der Nachbearbeitung erforderlich bei kritischen Aufnahmen wie Architektur.

 

Der einzig wirkich negative Punkt ist die hohe Empfindlichkeit gegenüber Streu- und Gegenlicht.

Hier hilft weder eine Gegenlichtblende, noch kann man mit Abschatten deutliche Verbesserungen erreichen. Hier muss man also gut aufpassen oder die Flares als gestalterisches Element mitnutzen.

 

Zum Abschluß meiner Vorstellung noch einige meiner Lieblingsbilder mit dem Objektiv,

ihr dürft mir gerne eure Fragen oder Anregungen zur Vorstellung darunter schreiben!

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Kommentare: 6
  • #1

    Michael (Mittwoch, 02 März 2022 23:19)

    Tolle Vorstellung, wenn ich das Objektiv nicht schon hätte würde ich es spätestens jetzt haben wollen!

    Gruß

  • #2

    Nikolaus Burgard (Autor) (Donnerstag, 03 März 2022 12:09)

    Vielen Dank, Michael.
    Und Glückwunsch zu diesem tollen Objektiv!

  • #3

    Marc Heckert (Sonntag, 06 März 2022)

    Wieder ein fundierter und hervorragender Beitrag. Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung und Ute für ihre wundervollen Bilder.

  • #4

    sander9t (Mittwoch, 09 März 2022 06:08)

    I enjoyed your detailed review with the help of Google Translate. Nice job! Your photos as well Ute's will definitely get many people interested in this lens.

  • #5

    Nikolaus Burgard (Autor) (Donnerstag, 10 März 2022 14:38)

    Vielen Dank, Marc!
    Freut mich sehr, dass dir der Beitrag und die Bilder gefallen.

  • #6

    Nikolaus Burgard (Autor) (Donnerstag, 10 März 2022 14:39)

    Dear sander9t,
    thanks for your nice words! I hope so - the lens deserves it!